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Kundendaten: Speed dating mal anders

Hand aufs Herz. Kennst du deine Kundinnen und Kunden tatsächlich? Ihre Wünsche, Erwartungen und Vorlieben? Laut einer Studie der Columbia Business School und der New York American Marketing Association (kurz AMA) hat rund ein Drittel aller Marketingmanager keine oder nur unzureichend Daten über ihre Kund:innen. Unter denen, die bereits Daten sammeln, geben rund 40 % an, mit den gesammelten Kundendaten nichts anfangen zu können.

Arbeitsplatz mit Personen an dem jemand schreibt

Was du in 30 Sekunden von deinen Kund:innen erfahren kannst.

Die gute Nachricht: Wer es schafft seinen Kundinnen und Kunden ein paar wenige Informationen (Kundendaten) zu entlocken und diese richtig zu interpretieren, sichert sich damit schon einen enormen Wettbewerbsvorteil.

Warum Daten einen Vorteil verschaffen

Die Studie der AMA hat weitergehend auch bestätigt, dass die Zukunft in der Analyse und Nutzung von Kundendaten liegt. Darin sind sich 100 % aller befragten Top-Manager einig, dass der Unternehmenserfolg maßgeblich von Entscheidungen abhängt, die auf Daten ihrer Kundinnen und Kunden und des Marktes basieren.

Eine weitere Erkenntnis liegt darin, dass Marktorientierung das Erfolgsmodell der Zukunft darstellt. Wer marktorientiert handelt, sammelt zuerst Daten seiner Kund:innen, analysiert anhand dieser Kundendaten genau deren Bedürfnisse und passt sein Angebot dementsprechend an den Konsumenten oder die Konsumentin an.

Wie genau funktioniert das?

Big-Data ist das Zauberwort, wenn vom Marketing der Zukunft gesprochen wird.

In einfachen Worten erklärt, beschreibt Big-Data die Nutzung von einer riesigen Menge an Daten bzw. Kundendaten um Informationen über Kundinnen und Kunden und deren Verhalten zu erlangen. Diese Informationen, sprich Kundendaten, können dann genutzt werden, um Marketing-Kampagnen auf Zielgruppen abzustimmen, personalisierte Werbung zu schalten oder den perfekten Zeitpunkt für eine Promotion herauszufinden.

Je mehr Daten, desto besser, oder wie es Jeff Bezos, Gründer von Amazon beschreibt: „We never throw away data“

Es muss nicht immer BIG-Data sein

Die Möglichkeiten sind schier endlos und auch wenn die Technologie noch in den Kinderschuhen steckt, lässt sich bereits mit wenigen Informationen, wie Kundendaten, viel erreichen.

Das folgende Beispiel veranschaulicht, wie man mit einem Customer Loyalty Programm als Restaurantbesitzer:in leicht profitieren kann und seine Kundinnen und Kunden ganz einfach in verschiedene Nutzergruppen einteilen kann. Deine Kundinnen oder Kunden loggen sich in deine Mobile App ein und werden mit einem Kästchen begrüßt, ob sie helfen möchten, die Kundenerfahrung zu personalisieren und bessere Angebote zu bekommen.

Die Befragung kann beinhalten, ob Besuche spontan oder gelegentlich sind, Familie oder Freunde mitkommen, was vom Service erwartet wird, welche Produkte besonders schmecken, etc. Aufgrund der Befragung und den dadurch erlangten Kundendaten, erstellt der Restaurantbesitzer:in verschiedene Kundenprofile, welche er verschiedenen Nutzergruppen zuweist. Damit kann er personalisierte Kampagnen schalten oder gar ein neues Geschäftsmodell entdecken.

Dies ist ein simples Beispiel dafür, wie man mithilfe von Customer Loyalty Programmen, Kundendaten erheben kann und wofür diese verwendet werden können. 30 Sekunden Speeddating mit deiner Kundin oder deinem Kunden und sie werden den Unterschied merken. Pioniere wie Amazon und Google befinden sich bereits am besten Weg in die datenunterstützte Zukunft und sammeln fleißig Kundendaten. Du auch?

Starte noch heute und steigere den Wert deiner Kund:innen!

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